Kunstwerk des Monats

Geschichte und Geschichten

Kunstwerk des Monats 1

Der Heilige Nepomuk

Mensa um 1730

Eine Sonderausstellung im Salzburger Dommuseum widmet dem 2. Diözesanheiligen Salzburgs seine Aufmerksamkeit. Der in Westböhmen geborene und als Märtyrer der katholischen Kirche gefeierte Nepomuk wurde vor 300 Jahren seliggesprochen, am 31. Mai 1721. Bereits kurz danach sprach ihn Papst Benedikt XIII heilig, 1729.

Als studierter Jurist und Theologe wird er im Jahr 1393 zum Abt des Benediktinerklosters Kladrau gewählt, sehr zum Missfallen König Wenzel von Luxemburg – Beiname „der Faule“, der seinen Günstling in dieser Position sehen wollte. Eine bittere Auseinandersetzung – motiviert auch von persönlichen Eheproblemen des Königs, führt am Ende zur Hinrichtung Nepomuks. Gefoltert wirft man Nepomuk am 5. März 1393 von der Karlsbrücke in die Moldau. Fünf Lichtstrahlen sollen auf den Leichnam aufmerksam gemacht haben, sodass er gefunden wurde und sein Leichnam bestattet werden konnte. Diese Legende führt dazu, dass er heute mit einem Sternenkranz aus 5 Sternen dargestellt wird. Nepomuk wurde anfänglich als Märtyrer des Beichtgeheimnisses verehrt – er hat dem König nicht verraten was dessen Frau ihm anvertraut hatte, erst später wurde er Brückenheiliger.

In Salzburg ist der Heilige unzählige Male vorzufinden. Allein Josef Anton Pfaffinger schuf mehrere Statuen von ihm.

In der Kajetanerkirche wird dem Heiligen mit einem Altar gedacht, dem eine Mensa beigefügt ist, die nun in der Sonderausstellung zu sehen ist. Diese Mensa eines Johannes Nepomuks dürfte um 1730 entstanden sein, ihr Künstler ist unbekannt. Die aus Holz, gefasst und vergoldete Mensa zeigt in drei Reliefs das Martyrium des Heiligen. Auf der linken Seite wird er als „Beichtvater“ dargestellt, in der Mitte der „Brückensturz“ und das rechte Relief schildert seine „Folterung“. Der Altartisch ruht auf dem zweischwänzigen böhmischen Löwen. Dieses Ensemble zählt zu einem der wichtigsten Orte der Nepomuk-Verehrung in Salzburg.

Kunstwerk des Monats 2

Maria und die Apostel beim Pfingstfest

Holztafel um 1520

Das Pfingstfest wird in der Bibel – Apostelgeschichte 2, 1-4 wie folgt beschrieben: „Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem alle waren, und Zungen wie von Feuer ließen sich auf jeden von ihnen nieder. Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab“.

Das Pfingstfest ist eines der ältesten und wichtigsten Feste des Christentums. Im Mittelpunkt steht der Heilige Geist und der Auftrag, das Evangelium zu verkünden. Pfingsten gilt daher auch als der Geburtstag der Kirche. Das Wort leitet sich von „Pentecoste“ ab, dem griechischen Begriff für fünfzig. 50 Tage nach Ostern sendet Gott den Heiligen Geist.

Im Dommuseum Salzburg befindet sich eine kleine Holztafel, wahrscheinlich Teil eines Triptychons, das eventuell im Pfarrhof in Zederhaus gestanden hat und um 1520 als Mittelteil eines kleinen Altars in Verwendung war.

Gerahmt in einer Maßwerkfenster-Szenerie zeigt sich Maria sitzend, mit aufgeschlagenem Buch, umgeben von den 12 Aposteln, von denen einige ebenfalls ein Buch in den Händen halten, während die anderen heftig mit ihren Händen gestikulieren. Sie alle scheinen „überrascht und ergriffen“ zu sein? Wovon? Die Antwort ist über dem kleinen Rundfenster zu sehen: eine Taube schwebt, umgeben von einem Kranz aus Sonnenstrahlen über der bunt eingefassten Figurengruppe. Die Taube ist Sinnbild für den Heiligen Geist, der gerade dabei ist, den Aposteln ihre Mission zu berichten. Sie sollen zukünftig das Wort Gottes verbreiten, das Evangelium verkünden, daher auch das Buch in ihren Händen.

Abweichend von der Beschreibung in der Apostelgeschichte sitzt Maria in der Mitte der Darstellung, da die katholische Theologie davon ausgeht, dass sie bei diesem Ereignis auch anwesend war. Maria kann auch als Sinnbild der „Ecclesia“ gesehen werden, da Pfingsten allgemein als das Gründungsfest der Kirche zu verstehen ist.

Die Zungen, von denen der biblische Text berichtet, sind im Laufe der Zeit verloren gegangen. Auch der Aufsatz mit der Heiligen Taube ist nicht mehr original, er wurde bei einer späteren Restaurierung ersetzt.

Kunstwerk des Monats 3

Grab des König Maussollos

Fischer von Erlach – Kupferstich

Fischer von Erlach war einer der Ersten, der dass verschollene Grabdenkmal des Maussollos und andere Weltwunder rekonstruiert hat. Sein Kupferstich befindet sich heute in der Kunstbibliothek Berlin. König Maussollos regierte von 377-353 v. Chr. als persischer König – an der heutigen Südwestküste der Türkei, wo in der Hafenstadt Bodrum Reste des zerstörten Grabmals entdeckt wurden, allesamt unterirdisch.

Johann Berhard Fischer von Erlach – 1656-1723, konnte anhand von Texten nachvollziehen, wie das Grabmal ausgesehen haben könnte, welches um 1200 n.Chr. durch ein Erdbeben zerstört worden sein dürfte. Es zählt zu den sogenannten „Sieben Weltwundern“. Das Grabmal war an die 40m hoch und entsprach somit einem modernen Gebäude von 14 Stockwerken. Es war reich geschmückt, Texte sprechen von mindestens 400 Statuen und zahlreichen Reliefs. Eine mächtige Quadriga krönte das Dach. Maussollos, der immer davon träumte, unsterblich zu sein, hat dies durch sein Grabmal erreicht, denn große Grabmäler werden heute noch als Mausoleum bezeichnet.

Fischer von Erlach stammt aus einer Bildhauerfamilie. Sein Vater führte eine Werkstatt in Graz, wo er als Bildhauer bei seinem Vater eine Lehre absolvierte. Bereits früh war es ihm möglich nach Rom zu gehen, um sich an der „modernen Kunst Italiens“ schulen zu lassen. Er fand zuerst in der Werkstatt des Hofmalers Johann Paul Schor & Söhne eine erste Ausbildung. Paul Schor war Schüler von Bernini und als Gartenarchitekt ebenso tätig wie als Maler. Aus dieser Zeit stammt Fischers Vorliebe für die Darstellung von Vasen, die wir aus dem Mirabellgarten in Salzburg kennen. Bei Schor erhielt er ebenfalls die Möglichkeit das zeichnerische Werk von Gian Lorenzo Bernini zu studieren. Von Rom ging es für eine Zeit nach Neapel, bevor es wieder zurück nach Graz ging. Ab 1688 hat er seinen Wohnsitz in Wien und kann die aus Italien geknüpften Kontakte zum Adel nützen, von denen er bald Bauaufgaben übertragen bekommt, um später Erfolge für das Kaiserhaus verbuchen zu können.

Fischer von Erlach war wie sein Konkurrent Johann Lucas von Hildebrandt nur planend und bauleitend tätig. Er war somit einer der ersten deutschen Architekten im heutigen Sinn. Seine Architektur war anfangs von Bernini und dem „römischen Hochbarock“ geprägt. Die späteren Werke nähern sich wieder dem „klassisch-klassizistischen Barock“ an, welches er durch Carlo Fontana – Partner von Bernini, in Rom erfahren hat.

Mit seinem Stichwerk „Entwurf einer Historischen Architektur“ begründet er den bis heute währenden Nachruhm. Fischer von Erlach war Wegbereiter des „süddeutschen Spätbarocks“ und nicht wie so oft zu lesen, Teil des „süddeutschen Spätbarocks“. Aus seinen Ideen und seinem Werk entwickelte sich der süddeutsche Barock, weshalb es verdreht ist in Salzburg von „süddeutschem Barock“ zu sprechen!

Kunstwerk des Monats 4

Erwin Wurm

Fastentuch im Stephansdom Wien 2020 / 2021

Das Fastentuch, auch Hungertuch genannt, verhüllt in katholischen Kirchen während der Fastenzeit das Kruzifix bzw. den Chorraum. Es wird am Aschermittwoch aufgehängt und meist erst am Karsamstag wieder entfernt.  Fastentücher lassen sich bereits im 9. Jhd. nördlich der Alpen nachweisen und dürften ihren Ursprung im jüdischen Tempelvorhang haben, wie der lateinische Name „velum templi“ vermuten lässt. Die Altarverhüllung in der Fastenzeit ist eine Bußübung der Gläubigen. Das Fastentuch hatte ursprünglich die Funktion, die Gemeinde optisch vom Altarraum zu trennen, ein Fasten mit dem Auge zu vollziehen, um sich dem Glauben nur hörend zu widmen. Damit sollte dem anschließenden Osterfest ein noch stärkerer Glanz verliehen werden.

Die ersten Fastentücher dürften schmucklos gewesen sein, einfärbig gehalten in weiß oder violett. Bis in die Romanik war Jesus Christus als „triumphierender Christus mit Königskrone“ dargestellt. Da in der Passionszeit jedoch an sein Leiden und Sterben gedacht wurde, kam der Gedanke der Passionsvela auf und so wurde das Kreuz, der Gekreuzigte mit violetten Tüchern verhängt.

Violett bezieht sich auf die Blütenfarbe des Veilchens, das im Lateinischen mit „viola“ bezeichnet wird. Violett bezeichnet das Spektrum zwischen Rot und Blau, bei helleren Farbtönen spricht man von „lila“, welches den Farbton des Flieders beschreibt. Im 19./20. Jahrhundert wurde die Farbpalette der pastelligen Violetttöne fortgesetzt,  „mauve“ kam hinzu, benannt nach der Wilden Malve.

In den Weltreligionen ist Violett ein Kennzeichen des Übergangs, es ist die Symbolfarbe der Hoffnung, die den Gläubigen ein Leben nach dem Tod verheißt. Im Christentum ist Violett die liturgische Farbe des Glaubens und der Buße, verbunden mit der Hoffnung auf ewiges Leben.

Erwin Wurm hat für den Stephansdom das Fastentuch 2020 gestaltet, das aufgrund der Pandemie 2021 nochmals gezeigt wird, damit weitere Besucher eine Chance erhalten es zu sehen. Sein Riesenpulli ist im pastelligem „mauve“ gehalten und umhüllt das Kreuz, welches bei entsprechendem Licht durch den Pulli durchscheint. Damit zeigt sein Werk jene Ambivalenz, die dem „Vorhang“ innewohnt – der Reiz des Verborgenen, das Trennende und auch Rätselhafte, ein Wechselspiel zwischen Verbergen und Zeigen.

Erwin Wurm fand Inspiration in der Schutzmantelmadonna, die im katholischen Glauben als „Symbol für Schutz und Geborgenheit“ steht. Der Pulli spendet auch Geborgenheit – in Form von Wärme.

Kunstwerk des Monats 5

HOMMAGE AN DANTE ALIGHIERI

Eugène Delacroix: „Dante et Virgile aux enfers“ 1822, Öl auf Leinwand, Louvre

Sandro Botticelli: „Portrait Dante Alighieri“, um 1495, Öl auf Leinwand, Privatsammlung CH

Joseph Anton Koch: „Lucifer“ aus dem Dante Inferno, Canto 34, Vers 37, Entstehungszeit unbekannt

Eugène Delacroix,  dessen Werk unter zwei Titeln „La Barque de Dante“ oder „Dante et Virgile aux enfers“ bekannt ist, zeigt den Dichter Dante in Begleitung von Vergil, als die beiden den Fluss Styx überqueren wollen, jene Grenze zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich Hades.

Sandro Botticelli hat Dante Alighieri portraitiert, er hat ihn und sein Werk studiert, wie viele andere Künstler der Frührenaissance und Renaissance, er schätzte und lernte ihn zu lieben, da der Dichter ihm und anderen half ihr Selbstverständnis als eigenständige Künstler neu zu begründen.  Botticelli hat ein umfangreiches Werk zu den 100 Gesängen des „Il Dante“ geschaffen, wie Dantes Dichtung in der Renaissance genannt wurde.

Joseph Anton Koch ist einer von vielen Künstler, der sich von der Literatur DANTE ALIGHIERI begeistert zeigt. Er zählt zu den bekanntesten Illustratoren der „Göttlichen Komödie“ des 18. Jahrhunderts. Seine Fresken der „Hölle und des Fegefeuers“ in der Villa Giustiniani Casino Massimo in Rom kennt jeder, der Kunst liebt.

Dante Alighieri, 1265 in Florenz geboren und 1321 in Ravenna gestorben, also vor 700 Jahren, ist allen, die die Italienische Sprache lieben, als Begründer der Italienischen Schriftsprache bekannt, lernen doch viele im „Istituto Dante Alighieri“ die Sprache des italienischen Dichters und Philosophen. Mit seiner „Divina Commedia“, wie das Werk heute genannt wird, führt er Italienisch als Literatursprache ein und dängt die Lateinische Sprache in den Hintergrund.

Er engagiert sich politisch und tritt 1295 der Zunft der Apotheker und Ärzte bei. Eine Zunftzugehörigkeit war Voraussetzung, um ein politisches Amt bekleiden zu können. Italien war damals gespalten, die Ghibellinen zeigte sich eher als Anhänger des Kaisers, während die Guelfen dem Papst nahestanden. Dantes politischer Einsatz führte dazu, dass er die Stadt verlassen musste und nie wieder sah, da ihm dort der Tod durch Verbrennung drohte. Sein Grab in Ravenna wird nicht nur von Kunstliebhabern besucht, sondern all jenen die seine Literatur lieben.

Schon Ende des 14. Jahrhunderts hatte sich ein regelrechter Kult um Dante gebildet. In seinem Werk verknüpft er Wissen der Theologie, Philosophie und anderer Wissenschaften, weshalb er als „vires illustribus“ geehrt wurde.

Sein bekanntestes Werk, dessen heutigen Titel wir Giovanni Bocciaccio verdanken, Divina Commendia, entstand im Exil, in den Jahren 1307 – 1320.  Dante schildert in ICH-Form seine Reise durch die Hölle – Inferno, ins Fegefeuer – Purgatorio, um im Paradiso zu enden.

Kunstwerk des Monats 6

Bara 2

von Frenzi Rigling

Frenzi Rigling, zu sehen vor einem ihrer Werke, präsentiert in der Sommerausstellung 2020 der Galerie Weihergut, Salzburg

Frenzi Rigling wurde 1958 in der Schweiz geboren, sie lebt und arbeitet aber seit vielen Jahren mit ihrem Mann, den Maler Alois Mosbacher in Wien und dem Weinviertel. Sie studierte in Zürich, an der Schule für Gestaltung, ein Ort, an dem man sich intensiv mit Drucktechnologie, Grafik, Malerei und Lackiertechnik auseinandersetzt.

In ihren neuesten Arbeiten setzt sich die Schweizer Künstlerin mit Textilien, als Teil der Malerei auseinander, sie führt beides in ein spannendes Feld zusammenführt, oft mit sehr persönlichem Bezug, da sie Stoffreste, die sie von ihrer Mutter geschenkt bekommen hat, im Bild verarbeitet. Gemeinsam hat sie seit den 1970 Jahren mit ihrer Mutter genäht.

Die Arbeit, Bara 2, Lack auf Leinwand, 95 x 95cm ist ein „subtiles Zusammenspiel von Raum, Form und Fläche“, wie es ein Artikel im Parnass, Sonderausgabe „Special Auctions and fine arts“ so treffend beschreibt. „Doch hinter der formalen Bildkonzeption liegt eine interessante inhaltliche Komponente – Literatur ist für Rigling auch eine Art Stoff, voll von narrativen Elementen und Geschichten. Es sieht so aus, als würde sie Botschaften an den Wänden hinterlassen, kommt man näher, zerfällt der Text jedoch in unlesbare Chiffren“, so zu lesen im Ausstellungstext der Galerie Weihergut.

Für mich zerfällt der Kodex nicht, das Werk zeigt mir das Bild eines Seepferdchen, eines meiner Lieblingstiere, auch wenn der lateinische Name „Hippocampus“ auf ein mythologisches Meeresungeheuer verweist. Für mich haben Seepferdchen nichts mit „Ungeheuern“ zu tun. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass bei Seepferdchen die Männchen trächtig sind. Umgeben ist das Seepferdchen von weiteren Meeresbewohnern, „Plankton“ sind die eingearbeiteten Fäden, die wie in Wasser schwimmen. Wie Literatur, erzählt mir ihr Werk meine ganz eigene Geschichte.

2020
Kunstwerk des Monats 7

Kalenderblatt Dezember

Der Monat Dezember ist der zwölfte Monat des Jahres.

Der Name leitet sich vom Lateinischen „decem“ ab und bedeutet „der Zehnte“, als der altrömische Kalender im Jahr 153 v. Chr. eingeführt wurde und mit dem 1. März begann.

Erst nach der Korrektur durch Gaius Julius Caesar, 46.v.Chr. begann das Jahr mit dem 1. Januar und die Beziehung zwischen Namen und Monatszählung ging verloren.

Im Jahr 1582 führte Papst Gregor XIII eine Kalenderreform durch und löste die alte Julianische Kalenderform ab, um der Länge des Sonnenjahres zu entsprechen. Der gregorianische Kalender hat heute noch seine Gültigkeit.

Ein alter deutscher Name für den Dezember ist „Julmond“. Der Name leitet sich vom Julfest ab, einer altgermanischen Feier der Wintersonnwende.  Als die germanischen Völker den römischen Kalender übernahmen, gab es Versuche die lateinischen Namen der Monate und Wochentage durch geeignete Bezeichnungen in ihrer Sprache zu ersetzen, doch alle Versuche scheiterten.

Die Bezeichnungen entsprachen Tätigkeiten des Jahresflusses, wie sie oft in der mittelalterlichen Buchmalerei der Kalenderblätter zu sehen sind.

Jean de Berry lebte von 1340 bis 1416, war Herzog von Berry und Graf von Poitiers. Er war leidenschaftlicher Kunstsammler und gab eines der bedeutendsten Stundenbücher des französischen Mittelalters in Auftrag, „Très Riches Heures“. Sein Stundenbuch, ein Gebets- und Andachtsbuch, beinhaltet großartige Meisterwerke der Buchmalerei, v.a. die Kalenderblätter sind von großer Bedeutung, da sie auch Aufschluss über die Lebensform von damals geben.

Das Stundenbuch wurde zwischen 1410/1416 von den Brüdern Limburg gemalt, jedoch nicht vollkommen fertig gestellt, da nicht nur der Auftraggeber, sondern auch die Maler im Jahr 1416 starben. Herzog Karl I, aus dem Haus Savoyen beauftragte Jean Colombe die Malereien zu vervollständigen. Das Stundenbuch wurde zwischen 1485/89 fertiggestellt.

Im Hintergrund Schloss Vincennes, in dem der Duc – Herzog von Berry, geboren wurde. Das Kalenderblatt Dezember wurde oft mit dem Thema der „Schweineschlacht“ dargestellt, der Vorrat für den Winter wurde geschaffen.

Hier wird nicht ein Metzger, sondern die Jagd gezeigt, Jäger, die ein Wildschwein erlegen. Ihre Hunde stürzen sich auf das erlegte Wild. Die Jagd auf Wildschweine oder Hirsche galt als Adelssport par excellence, die Tugend und der Mut des Adels wurden aufgezeigt.

Erstaunlich bei diesem Blatt, nicht Adelige, sondern bäuerlich bedienstete Jäger erlegen das Wild, diese Tatsache sowie der Realismus der Darstellung, verblüffen.

NIKI DE SAINT-PHALLE

Die Kaiserin

von Niki de Saint-Phalle

Niki de Saint-Phalle

1930 Paris – 2002 San Diego

Niki de Saint-Phalle ist eine französische Malerin und Bildhauerin, die durch ihre Heirat mit Jean Tinguely auch das Schweizer Bürgerrecht erhielt. Da ihre Mutter Amerikanerin war, verbrachte Niki de Saint-Phalle ihre frühen Jahre in Amerika – 1936/52, wo sie in N.Y die Klosterschule Sacré-Cœur besuchte.

Mit 18 Jahren heiratet sie heimlich ihren Jugendfreund Harry Mathews mit dem sie in der Folge auch eine Familie gründet, Laura und Philip kommen zur Welt. 1960 lassen sich die beiden scheiden. 1971 heiratet sie Jean Tinguely und gemeinsam entstehen viele Kunstwerke.

Niki de Saint-Phalle gehört einige Jahre der Gruppe Nouveau Réalisme an, die wie alle Neugründungen in der Kunst die „alten Grenzen“ sprengen wollte, um Neues zu schaffen. So lehnen sie sich gegen die abstrakte, informelle Kunst auf, um mit neuen Techniken und Materialien das reale Leben in die Kunst zu integrieren. Die Nouveaux Réalistesstehen für Objekt- und Aktionskunst.

Niki de Saint-Phalle ist v.a. durch ihre unförmigen Riesenweiber aus bemaltem Polyester bekannt, Nanas genannt. Nana kommt aus der Französischen Umgangssprache und steht für „Perle, Mädel, Puppe“. Die dicken Nanas sind lebensbejahende, fröhlich bunte und meist überlebensgroße Frauenplastiken. Nanas stehen für „alle Frauen“ und mit ihnen schafft Niki de Saint-Phalle eine persönliche Reflexion der weiblichen Existenz. Hier muss erwähnt werden, dass sie mit 11 Jahren von ihrem Vater missbraucht wurde. Ihre Nanas stehen für Weiblichkeit und mit ihren üppigen Formen erinnern sie auch an die Fruchtbarkeitsgöttin Venus von Willendorf, die 1907 in der Wachau gefunden wurde. Da ihre Nanas aber auch begehbar sind, oft über die Vagina ins Innere der Skulptur führen, stellt Niki de Saint-Phalle auch das tradierte Frauenbild in Frage. Nanas stehen für Weiblichkeit, aber auch freie Gestaltung ohne Hemmungen und Konventionen.

In Grosseto, in der Toscana, sind im Giardino dei Tarocchi viele wunderbare Beispiele ihrer Nana-Variationen zu besichtigen. Ihr Traumprojekt, von dem sie niemand abbringen konnte, versetzt einen in lebensbejahende Trance, für Stunden kann man in eine Traumwelt versinken, die fröhlich und lebensbejahend ist, wie zum Beispiel die Kaiserin mit ihren enormen Brüsten. Sie ist als „Haus“ konzipiert, mit Wohnzimmer, Kochnische und Bad, alles in bunten Mosaiken gestaltet. Ihre Plastiken entzücken und regen doch zum Nachdenken an.

Kunstwerk des Monats 8

Der Brand von Rom

von Hans Makart, um 1865

Hans Makart, auch „Malerfürst“ der Wiener Ringstraße genannt, kam 1840 in Salzburg auf die Welt und starb jung, mit 44 Jahren in Wien.

Bis zu seinem 20. Lebensjahr zeigte er sich „biedermeierlich“, wie er es von seinem Vater und ersten Lehrmeistern erlernt hatte. Die Aufnahme an der Münchner Akademie führte zum Umbruch und Makart begann die Expressivität der Farbe zu lieben. Der Durchbruch gelang ihm mit historisch-allegorisch, teils erotisch anmutenden Gemälden, begleitet von Skandalen, die er ab nun auch zu inszenieren wusste.

1869 wurde er nach Wien berufen und einige Jahre später, 1878, zum akademischen Maler ernannt. Anlässlich der Silberhochzeit des Kaiserpaares inszeniert Hans Makart einen Festzug – in Anlehnung an Illustrationen von Albrecht Dürers „Maximilian-Festzug“, 40 Gruppen und beinahe 2000 Teilnehmer feierten das Kaiserpaar.

Sein Atelier wurde legendär, gewollte Unordnung prägten den „Makartstil“. Makart war ein Maler der Lebensfreude und Sinnlichkeit, seine „chaotische Kunst“ zeigt sich im Gegensatz zur „geordneten Welt des Biedermeiers“. Makart nahm sich von allem was er brauchte, jedoch ohne nachzuahmen, weshalb er auch kein Maler des Historismus im engeren Sinn war.

Nero beim Brand von Rom, um 1865 entstanden
Öl auf Leinwand, 304 x 530cm
Eingangshalle Hotel Bristol, Salzburg

Hans Makart soll das Gemälde für ein Hotel in Bad Ischl gemalt haben. Es galt einige Zeit als verschollen und wurde 1941 in Wien-Hietzing wiederentdeckt. (Lit. Gebert Frodl, Hans Makart, Residenz Verlag 1974)

Der Titel des Bildes, „der Brand von Rom“ ist nicht als Hauptthema auszumachen, da der Brand eher klein in der linken oberen Ecke dargestellt ist, ausgeführt in altmeisterlichem Goldton. Bildbeherrschend zeigt sich ein üppiges Gelage im Palast von Nero, der auf der oberen rechten Bildseite, ganz in weiß gekleidet und umgeben von einer Muse erstrahlt. Rekelnde Figuren und eine dramatische Lichtführung stellen das historische Ereignis, im wahrsten Sinn des Wortes, in den Schatten.

Nero, der mit 17 Jahren zum Kaiser gekrönt wurde, herrschte anfänglich als „Marionette“ seiner Mutter Agrippina. Sie ist hinter Nero zu sehen, während sie ihm die Krone aufsetzt. Agrippina vergiftete ihren Gatten, Kaiser Claudius, um ihren Sohn an die Macht zu bringen, um später selbst von ihm ermordet zu werden. Makart präsentiert uns die gesamte Regierungszeit Neros auf seinem Bild, wobei er sein ausschweifendes Leben in den Vordergrund stellt.

Heute hat sich die Sicht auf Nero geändert und vieles deutet darauf hin, dass die Geschichtsschreibung ein anderes Bild des römischen Kaisers zeigen wollte, als er tatsächlich war.

Kunstwerk des Monats 9

Die Sprache der Vögel

von Anselm Kiefer, 2016

Anselm KIEFER, 1945 in Deutschland geboren, lebt und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre in Frankreich. Von 1969/1972 studierte er Kunst an der Staatlichen Hochschule der Bildenden Künste in Freiburg bei Peter Dreher – bedeutender deutscher Maler und Graphiker der Nachkriegszeit. Es folgen Studien bei Horst Antes – Mitbegründer der neuen figurativen Malerei in Deutschland, in Karlsruhe und Joseph Beuys – deutscher Aktionskünstler, der sich mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinandersetzte,  an der Düsseldorfer Kunstakademie. Seit 1971 ist er als freischaffender Künstler tätig.

Anselm KIEFER, der heuer seinen 75. Geburtstag feierte, ist mit zahlreichen Preisen geehrt worden. 1999 erhält er den Praemium Imperiale für sein Lebenswerk, eine japanische Auszeichnung, die seit 1989 für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Kunst vergeben wird. Der Preis gilt als „Nobelpreis der Künste“.  2008 folgt der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den Kiefer als erster bildender Künstler erhält.  Anselm KIEFER zählt weltweit zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern.

In Salzburg wird er durch die Galerie Thaddaeus ROPAC vertreten, die seine neuesten Werke noch bis 3. Oktober 2020 zeigt, „Anselm Kiefer: Für Walther von der Vogelweide“.

Im Rahmen des Projektes „Walk of Modern Art“, das von der Salzburg Foundation ins Leben gerufen wurde und seit 2012 von der Sammlung Würth der Stadt Salzburg als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird, schuf Anselm Kiefer das erste Auftragswerk, „A.E.I.O.U“, das heute im Festspielbezirk zu sehen ist.

Ein weiteres Kunstwerk wurde von der Salzburg Foundation für den Chiemseehof initiiert und 2019 vom Künstler persönlich enthüllt, „Die Sprache der Vögel“. Anselm Kiefer, dem Landeshauptmann Wilfried Haslauer 2018 die österreichische Staatsbürgerschaft verlieh, ist somit mit einem weiteren Werk in Salzburg vertreten, im Innenhof des Salzburger Landtag.

Auf einem Marmorsockel befindet sich die monumentale Bronzeskulptur, bestehend aus einem Stapel Bücher und einem majestätischen Flügelpaar eines Adlers. Kiefer, der sich viel mit Mythen und historischen Stoffen beschäftigt, setzt sich in dieser Arbeit mit Fulcanelli auseinander. Fulcanelli, Pseudonym eines französischen Autors alchemistischer Schriften aus den 1920 Jahren, zeigt in einer seiner Schriften, im Frontispiz, einen alchemistischen Raben auf einen Totenschädel ruhend, um so die Vergänglichkeit zu symbolisieren.

Was will uns Anselm Kiefer mit seinem Werk sagen? Beschützt der Adler die Bücher? Bücher als Symbole des Wissen und der Weisheit, die kein Ende haben und niemals ganz ausgeschöpft werden können. Anselm Kiefer blickt mit seinem Werk somit nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft, denn die letzte Wahrheit bleibt flüchtig, man kann sie nicht erlangen, sich ihr nur nähern.

Liegt eine weitere Botschaft auch in der Auswahl des Aufstellungsortes? Überwacht der Adler den Salzburger Landtag oder beflügelt er ihn, wie es Landeshauptmann Wilfried Haslauer interpretiert? Sicher ist, dass Demokratie Bildung braucht, denn Bildung eröffnet neue Sichtweisen und Perspektiven.

Kunstwerk des Monats 10

Sipario

von Mimmo Paladino, 1997

Im Innenhof des Schüttkasten finden Sie die Plastik von Mimmo Paladino, italienischer Maler und Bildhauer aus der Region Kampanien. Er wurde schon früh von seinem Onkel, einem Kunstmaler zur Kunst angeregt. Nachdem er 1964 die Biennale in Venedig besucht hatte, fasste er den Entschluss, Künstler werden zu wollen. Er studierte bis 1968 Malerei, experimentierte viel und war unter anderem beeinflusst von Max Ernst, Paul Klee und den Techniken der Collage und Frottage. Er beendete seine akademische Ausbildung mit dem Diplom als Maler und begann seinen Werdegang als freischaffender Künstler.

Sipario ist ein Bronzewerk, das Paladino 1997 für Salzburg schuf und als Leihgabe der Galerie Thaddäus Ropac im Schüttkasten aufgestellt ist.

Bronze ist ein Sammelname für Legierungen, die neben Kupfer mindestens 10% Zinn enthalten, um eine gute „Gießbarkeit“ zu gewährleisten.  Der Bronzeguss ist ein Formverfahren, bei dem flüssige Bronze in eine Form gegossen wird, um einen gewünschten Gegenstand herzustellen. In der Literatur finden Sie auch Termini wie „Wachsausschmelzverfahren“ oder  „Verlorene Form“.

Die Figur von Paladino kann als androgyne Gestalt mit leerem Blick beschrieben werden. Sie erinnert vielleicht an einen Krieger aus fernen Welten oder längst vergangenen Zeiten. Sie hält zu ihrer Rechten einen senkrecht stehenden Schild, der etwas höher als sie selbst ist. Mit der linken Hand berührt sie den Rand der Scheibe. Wie so oft in Paladinos Kunst, fehlt auch diesem Werk ein Stück zur Vollkommenheit, der rechte Arm ist nicht vorhanden.

Das Schild verziert Paladino mit einer für ihn typischen Ikonographie: – Kreuze, Pfeile, halbkreisförmige Elemente, die teils an alchimistische Symbole erinnern. Sie sind Teil der geheimnisvollen Figur, die uns offensichtlich eine Botschaft übermitteln möchte. Wie diese Botschaft genau lautet bleibt uns verborgen, vielleicht aber auch deshalb, weil Paladino uns nur daran erinnern möchte, dass wir Vergangenes nicht vergessen sollten.

Sein Werk gibt keine Antworten, doch lädt der Künstler zum Nachdenken ein.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, kann ich Ihnen die Lektüre der Diplomarbeit von Barbara Lepschi empfehlen.

Vier Putti

von François Boucher, 1750

François Boucher, 1703/1770 Paris, „peintre préféré de Madame de Pompadour“, ist einer der bekanntesten Rokokomaler, nicht nur dank seines berühmten Portraits der Maitresse des Königs.

Mit seinen vielen frivolen Bildern, dem Geist des Rokokos entsprechend, wird er auch gerne in „Theaterinszenierungen“ als Kulissenmotiv verwendet.

Die Schloss Fuschl Kollektion besitzt zwei wunderbare Œuvres von François Boucher. Ich präsentiere ihnen heute mein Kunstwerk des Monats, „Vier Putti in Landschaft“ aus dem Jahr 1750, Öl auf Leinwand, 38 x 100 cm.

Madame de Pompadour war für ihr „Cabinet de Muses“ im Elysée Palais auf der Suche nach Gemälden. François Boucher hat ihr dafür „Sopraporten“ angefertigt, also Gemälde, die über Türen aufgehängt wurden, was in unserem Fall auch das Format erklärt. Diese Art von Gemälden gilt als Modeerscheinung der Maitresse de Louis XV und hat ihren Tod, 1764, nicht überlebt.

Boucher hat mit diesem Gemälde keine Muse dargestellt, sondern Putti, die oft als „Beiwerk“ der Allegorien der Künste vorzufinden sind. Seine Musen-Gemälde der Musik und Malerei sind heute in der National Gallery of Art, Washington D.C. zu sehen. Viele dieser Putti sind bei Boucher zu finden und werden als Eroten bezeichnet, wenn sie als Beiwerk erotischer Motive dienen.

Putti sind in der Bildenden Kunst nackte Knabenfiguren mit oder ohne Flügel, die mit der Frührenaissance wieder Eingang in die „Kunst des Abendlandes“ gefunden haben. Antike Motive werden „wieder“ verstärkt gezeigt. Tragen diese kleinen Geschöpfe Pfeil und Bogen oder auch nur einen Köchergurt werden sie als „Amoretten/Cupido“ bezeichnet und symbolisieren den griechisch-römischen Liebesgott Eros/Amor.

Kunstwerk des Monats 12

Constanze Mozart

Als Kunstwerk des Monats darf ich Ihnen heute „Constanze Mozart“ präsentieren, so wie wir sie wahrscheinlich nicht wirklich kennen. Eine Photographie aus dem Jahre 1840 soll u.a. auch Mozarts Frau zeigen.

Einziges Foto von Constanze Mozart(?).

Das Gruppenfoto soll im Oktober 1840 entstanden sein und den Altöttinger Komponisten Max Keller und seine Geburtstagsgesellschaft zeigen. Die Damen ganz links im Bild, mit weißem Kopftuch soll Constanze Mozart sein, die mit ihrem Mann Georg Nikolaus Nissen, öfters bei Max Keller Gast war. Er hat ihnen bei der ersten Mozart-Biographie, die 1828 im Verlag Breitkopf & Härtel erschien, geholfen.

Im Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart, 2006,  wurde das „wiederentdeckte Foto mit seiner Geschichte“ im Rathausfoyer Altötting präsentiert, eine Ablichtung aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, nicht das Original.

Ob es nun Constanze ist oder nicht, sei dahingestellt. Sicher ist, Constanze war mit Wolfgang Amadé verheiratet, ihre Eheschließung fand am 4.8.1782 im Stephansdom in Wien statt.

Constanze eines von sieben Kindern der Eheleute Weber. Ihre drei Brüdern starben früh, während die Töchter musikalische Erfolge feiern konnten. Über Constanze als Sängerin sind wenige Hinweise in der Literatur zu finden. Erstmals wird sie als 1. Solosopran in der im Oktober 1783 in der Salzburger Peterskirche aufgeführten Messe in c-Moll erwähnt. Mozart schrieb für seine junge Frau wenige Kompositionen, vor allem Solfeggien und Gesangsübungen, als Vorbereitung für die c-Moll Messe. Ausgehend von diesen Solfeggien kann angenommen werden, dass Constanze eine hohe und bewegliche Koloraturstimme besaß und über einen großen Stimmumfang verfügt haben muss. (zitiert nach Univ. Prof. Mag. Brigitte Stradiot).

Im Mozart Geburtshaus gibt es viel Geschichte und Geschichten zu erzählen. Als Museumspädagogin der Internationalen Stiftung Mozarteum würde es mich freuen, wenn ich Ihnen bei einer Führung weitere Geschichten erzählen könnte, wie jene, die mir der Dirigent Teodor Currentzis über Mozart erzählt hat.

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Photos by Christian Messner